O ja, die d-Moll-Toscana!

Man kann es einer Maus nicht verdenken, dass sie bei manchen Worten ganz andere Assoziationen hat. Z.B. wenn sie bei dem großen ‚Klangspektrum‘ der Orgel eben ‚Klang-Speck-Turm‘ versteht und nur ans Fressen denkt.

Die Stühle auf der Empore waren nachmittags am 11. September bis auf den letzten Platz besetzt. Und die kleinen und großen Zuhörer staunten und lauschten gespannt, als Gudrun Wiediger ihnen und der neugierigen Maus Charly erklärte, wie die Töne bei einer Orgel entstehen, dass es Orgelpfeifen mit Zungen gibt und dass man Pfeifenfamilien Register nennt.

Orgelmaus (Anja Schupp) und Organistin (Gudrun Wiediger)

EKHN – Mehreinnahmen aus Energiepreispauschale gehen an Bedürftige

Auf die 300 Euro, die alle Berufstätigen ab September vom Staat als Ausgleich für die gestiegenen Energiepreise erhalten, entfällt auch Kirchensteuer. Diese zusätzlichen Einnahmen möchte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Menschen zugutekommen lassen, die durch die Energiekrise und Preissteigerungen in Not geraten sind. Die Verteilung der Gelder soll über die Diakonie erfolgen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der EKHN:

Singend beten – Taizé

Die Singwerkstatt der Luthergemeinde lädt ab 5. September wieder zu einem mehrwöchigen Projekt „Taizé-Gesänge“ ein. Jeweils montags um 19.30 Uhr treffen sich alle Interessierten im Gemeindehaus (Pfarrgasse 2) zum Singen.

Der besonders stimmungsvoll gestaltete Altarraum der Lutherkirche für die Taizé-Andacht

Die sich wiederholenden Gesänge der Gemeinschaft von Taizé bieten die Chance, sie schnell in einfacher Mehrstimmigkeit zu erlernen und mitzusingen. Bereits bekannte und einige neue Lieder stehen auf dem Programm. Die musikalische Mitgestaltung der Taizé-Andacht am Freitag, 7. Oktober um 19 Uhr in der Lutherkirche ist das Ziel dieses Projekts. Um Anmeldung zur Teilnahme bittet Kirchenmusikerin Wiediger unter Tel. 7957975 oder per Mail an kirchenmusik@luthergemeinde-griesheim.de.

Frère Roger, der 2005 gestorbene Gründer der Gemeinschaft von Taizé, beschrieb es so: „Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen“.