„O mein Gott, du meine Hoffnung“ – Gottesdienst mit barocken Psalmvertonungen

Im Gottesdienst am 17. Juli sollen in der Lutherkirche die Psalmen, also die poetischen (Lied-)Texte der hebräischen Bibel, ein starkes Gewicht erhalten. Zwei barocke Psalmvertonungen werden erklingen.

Neben dem kürzesten Psalm der Bibel (Ps. 117), dessen Worte Georg Philipp Telemann in jubelnde Tönen gefasst hat, die der Cantamus-Chor mit Streichern und Flöten aufführen wird, wird eine Solokantate von Benedetto Marcello zu Psalm 16 im Fokus stehen.

Während der Probe in der Lutherkirche.

Äußerst abwechslungsreich hat Marcello die kurzen Versabschnitte vertont: einer ruhigen Einleitung folgen resolute, rezitierende und rasante Takte, die schließlich in zuversichtlichem C-Dur enden. Dass Marcello neben seiner Komponistentätigkeit auch das Spiel auf dem Violoncello beherrschte und als anerkannter Gesangslehrer wirkte, ist seiner Komposition anzumerken.

Sabine Köbler (Alt), Karin Preis (Viola), Jürgen Köbler (Violoncello) und Gudrun Wiediger (Cembalo) musizieren die kurzweilige Solo-Kantate. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr und wird von Pfarrerin Dr. Huppert geleitet.